Alle einwöchigen Kurse von English Incorporated sind in Hamburg und Niedersachsen als Bildungsurlaub anerkannt.

Rechtsgrundlagen für die Freistellung für Bildungsurlaub für ArbeitnehmerInnen: 

Bildung und die entsprechende Gesetzgebung ist den Ländern unterstellt; demzufolge gibt es regionale Unterschiede. In Niedersachsen gibt es Bildungsurlaubsregelungen mit Freistellungen von einer Woche pro Jahr unter Fortzahlung der Bezüge durch den Arbeitgeber.

Bildungsurlaub kann aber nur in Anspruch genommen werden, wenn die Bildungsveranstaltung durch die entsprechenden Landesbehörden anerkannt ist. Die Beantragung der Anerkennung wird für die Veranstaltungen dieses Programms von den Bildungsträgern durchgeführt: Bestätigungen der Anerkennung können angefordert werden.

Weitere Informationen unter: www.bildungsurlaub.com 

Bildungsurlaub beantragen:

In der Regel gilt:

  • Aus dem Bildungsprogramm wird ein Kurs ausgewählt und ein Anmeldeformular angefordert.
  • Die Anmeldung mit dem Antrag auf Freistellung ist in der Regel sechs Wochen vor Seminarbeginn beim Arbeitgeber einzureichen. 

Der Arbeitgeber hat bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn abzulehnen, sonst gilt die Freistellung als bewilligt. Das Begehren nach Bildungsurlaub darf nur aus zwingenden betrieblichen Gründen abgelehnt werden, d.h. wenn durch die Abwesenheit der Arbeitnehmer/innen ein ordnungsgemäßer Betriebsablauf nicht mehr möglich ist.

  • Am Ende des Seminars erhalten alle TeilnehmerInnen eine Teilnahmebescheinigung, diese ist ggf. ein Beleg für den Arbeitgeber.

Weitere Freistellungsmöglichkeiten

§ 7 Satz 1 Nr. 3 der Sonderurlaubsverordnung für Beamte (SurlV)

Nach dieser Regelung haben Beamte sowie Angestellte und Arbeiter im Bereich des öffentlichen Dienstes und der Post und Telekom-Unternehmen, die einen entsprechenden Verweis in ihren tarifvertraglichen Regelungen haben, Anspruch auf Freistellung bei Bildungsveranstaltungen, die von der Bundeszentrale für politische Bildung entsprechend dem § 7 der SUrlV als geeignet anerkannt worden sind. Die Dienststelle entscheidet über die Freistellung. Für Landesbehörden und Kommunen existieren durch die Ländergesetzgebung Unterschiede beim zeitlichen Anspruch.

Einschlägige tarifvertragliche Regelungen von ArbeiterInnen und Angestellten im Bereich des öffentlichen Dienstes sowie der Post und Telekom-Unternehmen erhalten unabhängig von der Sonderurlaubsverordnung immer dann Arbeitsbefreiung, wenn dies in den Tarifverträgen geregelt ist.